Mutter-Gottes-Brunnen und BrunnenkapelleDer wunderbar um den Mutter-Gottes-Brunnen herum gestaltete Wallfahrtsbezirk lädt ein in unserer hektischen und stressigen Zeit Entspannung und Ruhe zu finden. In dieser Atmosphäre öffnet sich die Seele für den Himmel. Viele Menschen finden hier so auch heute immer wieder neue Kraft und Stärkung durch ein stilles Gebet, der Zwiesprache mit Gott oder der Gottesmutter Maria.

 


 

So wie man heute die Anlage um den Mutter-Gottes-Brunnen vorfindet besteht sie seit Mitte des 20. Jahrhunderts. Innerhalb von ca. 60 Jahren ist hier ein "Kleinod" der Wallfahrt entstanden.

Am Ende des 19. Jahrhunderts begann man in dieser alten sumpfigen Schlucht am Südhang des Eichenberges mit dem Bau eines Heiligenhäuschen (Brunnenkapelle) und der Kultivierung des Sumpfes und der Quelle hin zu einem Brunnen und einem Teich.

 


 

Der Mutter-Gottes-Brunnen

Mutter-Gottes-BrunnenIn den 30er Jahren leitete Pfarrer Casper Heinemann das Wasser der Quelle an die heutige Stelle um. Als Quellstein diente von nun an ein alter Taufstein - der hier „aus dem Sumpf gezogen“ worden war und als Inschrift das Jahr „Anno 1678“ trägt.

Das Quellwasser - das „Mutter-Gottes-Wasser“ von Kleinenberg - ist seit den 30er Jahren als „Augenwasser“ bekannt. Viele Pilger waschen deshalb auch noch heute ihre Augen mit diesem „Mutter-Gottes-Wasser“.

Bis heute kommen so viele Menschen aus nah und fern und schöpfen von dem "Mutter-Gottes-Wasser".

Bitte beachten Sie: Das Quellwasser im Brunnen ist kein geprüftes Trinkwasser!

 


 

Die Brunnenkapelle

Brunnenkapelle

Mit der Gestaltung der Brunnenkapelle begann 1896 der damalige Pfarrer Carl Tempel. Für die Statue einer Lourdesmadonna ließ er diese Brunnenkapelle erbauen.

Brunnenkapelle mit PietaAb Anfang 1914 begann Pfarrer Caspar Heinemann eine Grotte hinter der Brunnenkapelle brechen zu lassen. In dieser Grotte fand die Lourdesmadonna aus der Brunnenkapelle ihren Platz.

Den freien Platz in der Brunnenkapelle nahm nun eine neu gefertigte Pieta ein. Die Schmerzensmutter mit dem Leichnam ihres Sohnes auf dem Schoss wurd 1921 eingeweiht.

 


 

Die Lourdesgrotte

Lourdesgrotte

Im Jahr 1914 wurde hinter der Brunnenkapelle eine Lourdesgrotte in den Fels gehauen. In dieser fand dann die Lourdesmadonna aus der Brunnenkapelle einen neuen Platz.

 


 

Teich mit Goldfischen

TeichDie heutige Gestaltung - eine kelchförmige Form - fand der Teich mit der Errichtung der Teichspermauer nach dem 2. Weltkrieg.

Schon einige Jahre zuvor, bei der Umgestaltung der Quelle, wurde das frische Quellwasser zu den 3 Wasserspeiern in den Teich bei der Marienstatue der „Immaculata“ geleitet.

 


 

Brunnenallee - Rosenkranzweg

BrunnenalleeDie Brunnenallee, die 1915 und 1985 bepflanzt wurde, fand im Mai 2006 eine Ergänzung durch Ständer mit Bronzeplatten auf denen die 20 Rosenkranzgeheimnisse dargestellt sind.

 

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